Name der FormChinesischer Name der FormInformationen zur Form.PDF
19er-Formchen shi tai ji quan shi jiu shiBegründer: Chen Xiaowang
Die 19er-Form wurde von Chen Xiaowang zur Vereinfachung für Anfänger erstellt, diese hatte zuvor nur 18 Figuren, da sein Bruder CHEN ZHENGLEI der bereits eine 18er-Form erstellte wurde eine Figur hinzugefügt und 19 als Zahl stellte die Generationenverbindung her.
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38er-Formchen shi tai ji quan san shi ba shiBegründer: Chen Xiaowang
Vereinfachte Form aus der Laoja Yilu. Als Ergänzung und weiter Entwicklung des Chen Stils.
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9er-FormChén shì tài jí quán jiǔ shìBegründer: Chen Xiaowang
Die 9er Form wurde entwickelt, um eine Kurzform im Sinne von Chen Wangting, also auf das wesendliche zu reduzieren.
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Alter Rahmen, Erste FormLao jia yi luBegründer: Chen Changxing
Wörtlich übersetzt heißt „lǎo jià yī lù“ – „alter Rahmen erster Weg“, Es wird aber von Taijiquan Form gesprochen, nicht vom Weg oder der Routine. Chin.: 老架一路 Die Form wurde von Chen Changxing aus dem alten Rahmen (108 form Long Fist) in zwei Formen transformiert. Laojia Yilu und Laoja Erlu Diese Form, mit ihren 75 Figuren, kann als Basisform des sog. "Alten Rahmen (Laojia)" bezeichnet werden und stellt ein altes Übungsgut im Taijiquan der Chenfamilie dar. Die Formen anderer Stilrichtungen des Taijiquan lassen sich im wesentlichen auf diese Form zurückführen. Diese Form ist also ein wichtiges Instrument zum Erlernen des Taijiquan. Die Laojia Yilu ist überwiegend sanft und fließend, beinhaltet allerdings auch Tempowechsel und Fajin (Explosivbewegungen).
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Alter Rahmen, Zweite Formchen shi tai ji quan lao jia er luBegründer: Chen Changxing
Zweite Form, ´Alter Rahmen´ Erlu; 二路 Diese Form, mit ihren 43 Figuren stellt die Fortsetzung der 1. Form dar. Sie ist eine sehr dynamische Form und dient u.a. dem Training des Fajin, den Explosionsbewegungen, welchen in dieser Chen Stil Form der Schwerpunkt gesetzt wurde. Genauer gesagt, die Fajinbewegungen kommen hier weitaus öfter vor, als in den übrigen Handformen des Taijiquan. Hier finden sich Sprünge, explosive Tritte, Schläge und Stöße mit der Faust und dem Ellenbogen. Der gesamte Körper von Hüfte bis Schulter und Fuß bis Finger arbeitet hier in einer Dynamik, welche den meisten Menschen als Taijiquan völlig unbekannt ist. Aber Taijiquan ist Kampfkunst, Gong Fu, auf hohem Niveau und das wiederum beinhaltet das Vermögen, sich auch dynamisch sinnvoll und effektiv bewegen zu können. Gute Kampfkunst stimmt sich auf den Angriff des Gegners ab, und dieser bewegt sich in aller Regel nun einmal nicht in Zeitlupe! Auch diese Form wird, ebenso wie ihre ruhigere Schwester Laojia Yilu, auf Chen Changxing (14. Generation, 1771- 1853) zurückgeführt, der die Formen Chen Wangtings zu eben diesen beiden Formen zusammenfasste. Allerdings gab es unter den Formen Chen Wangtings auch eine Form Paochui! In wie weit diese beiden Formen ähnlich oder gar gleich sind, kann ich derzeit leider nicht beantworten.
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Ballformchen shi tai qiuBegründer: nicht bekannt
Die Ballform dient zum Training des Qi Flusses. Sie wurde in frühen Zeit mit Kugel aus Sandelholz oder Stein durchgeführt. Die Übungen sollen dem Praktizierenden eine Möglichkeit geben seine Bewegungen selbst zu überprüfen.
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Doppelsäbelchen shi tai ji quan shuang daoBegründer: Chen Wangting
Die Doppelsäbelform mit Ihren 35 Figuren fordert eine Koordination beiden schweren Waffen, dass in der Säbelform zum Teil von der freien Hand übernommene wir hier nun durch zweiten Säbel übernommen. Diese Kraftvolle und zugleich schwierige Koordination fordert dem Krieger höchste Konzentration ab.
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Doppelschwertchen shi tai ji shuang jianBegründer: Chen Zhaopi
n/a
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Hellebardenformchen shi tai ji da daoBegründer: Chen Wangting
Die Hellebardenform geht auf Chen Wangting (1597-1664; 9. Generation Chen Familie, entwickelte das Taijiquan) zurück, der ein Meister dieser alten Waffe war. Chen Wangting war so berühmt für seine Hellebarde, dass man ihn auch "Zweiter Meister Guan" nannte. Das Guan Dao ist aufgrund seines Gewichts im Zweikampf eher eine defensive Waffe. Sie wurde zu Pferd (Kavallerie) aber auch am Boden von der Armee genutzt zur Verteidigung gegen Angriff zu Pferd. Der Guan Dao war keine Waffe für die Truppe, wie etwa der Säbel oder der Speer. Er war eine Waffe für die Spezialisten unter den Kriegern auf den Schlachtfeldern des alten China.
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Neuer Rahmen, Erste Formchen shi tai ji quan xin jia yi luBegründer: Chen Fake
chen shi tai ji quan xin jia yi lu (paochui)
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Neuer Rahmen, Zweite Formchen shi tai ji quan xin jia er lu (paochui)Begründer: Chen Fake
xin jia er lu chen shi tai ji quan xin jia er lu (paochui)
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Säbelformchen shi tai ji quan dan daoBegründer: Chen Wangting
Die Säbelform mit ihren 23 Figuren ist die wohl kürzeste überlieferte Form des Chenstil. Sie ist sehr dynamisch und lässt sich in wenigen Minuten durchlaufen. Der Säbel, das große Messer, ist eine der ältesten Waffen überhaupt, von dem Stock einmal abgesehen. Er wurde auf den Schlachtfeldern eingesetzt. Er ist robust, effektiv und einfach zu handhaben (im Vergleich zu den anderen Waffen). Mit dem Säbel ließen sich wohl relativ schnell Krieger für die Schlacht ausbilden. Der Säbel wird auch als Doppelwaffe verwendet (also zwei Säbel). Benutzt man den Säbel als Einzelwaffe, so übernimmt die andere Hand, die linke leere Hand, einige der Aufgaben, welche in der Doppelform dem zweiten Säbel zufallen.
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Schwertformchen shi tai ji dan jianBegründer: Chen Wangting
„Steige wie ein Drache und falle wie ein Phönix“ ist ein bekanntes Sprichwort in der chinesischen Kampfkunst. Gemäß der chinesischen Legende steigt der Drache in einer schnell rotierenden Spirale in den Himmel, die gerade nach oben führt. Der Phönix, der zurück in sein Nest fliegt, sinkt mit einer kreisenden Flugbahn. Hierbei verkörpert der Drache Yang und der Phönix Yin. Das Jian ist die feine Waffe und wurde von Offizieren getragen. Die in der Form feinen Figuren und Bewegung stimmen sich so auf die Waffe ein.
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Stock-/Speerformchen shi tai ji li hua qiang jia bai yuan gunBegründer: Chen Wangting
Die Stock/Speer Form des Chen Taijiquan. Sie gilt als sehr alte Form und geht auf den Urvater Chen Wangting zurück. In 71 Figuren/Bildern vereint sie Techniken, die mit einem Langstock(/speer) ausgeführt werden, mit stechenden Techniken, die für Speere typisch sind. Geübt wird in der Regel mit einem Stock, der etwas höher ist als die übende Person. Dabei verhält sich der Speer/Stock als Verlängerung der Hand.
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Alle Formen unterliegen dem Copyright der WCTAG, Quellennachweis: Chen Taijiquan im lebendigen Stil von Meister Jan Silberstorff, Wikipedia

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